Leistungen / Detailübersicht
Chronische Atemwegsverengung behandeln und Verschlechterungen vorbeugen.
COPD ist eine dauerhafte Erkrankung mit verengten Atemwegen und gegebenenfalls Schäden an den Lungenbläschen. Rauchen ist ein wichtiger Risikofaktor, aber nicht der einzige. Die Behandlung richtet sich nach Beschwerden, Lungenfunktion und bisherigen Verschlechterungen.
Anhaltender Husten, Auswurf und Atemnot bei Belastung sind häufig. Beschwerden entwickeln sich oft schleichend. Eine plötzlich deutlich stärkere Atemnot, veränderter Auswurf oder Fieber können eine akute Verschlechterung anzeigen. Bei schwerer Atemnot rufen Sie 112.
Die Diagnose stützt sich insbesondere auf eine Lungenfunktionsprüfung. Wir erfassen Beschwerden, Belastbarkeit, Rauchstatus und Begleiterkrankungen. Je nach Befund wird weitere pneumologische Diagnostik veranlasst. Regelmäßige Kontrollen unterstützen die Anpassung der Therapie.
Rauchstopp, geeignete Bewegung und die korrekte Anwendung der Inhalationsmedikamente sind zentrale Bausteine. Wir besprechen Impfungen, einen Plan für akute Verschlechterungen und bei Bedarf Rehabilitation oder zusätzliche Maßnahmen. Für geeignete Patientinnen und Patienten kann eine DMP-Betreuung die Versorgung strukturieren.
Wir besprechen, welche Veränderungen Sie im Alltag beobachten sollten und wann eine erneute Kontrolle sinnvoll ist. Ihre Fragen, persönliche Ziele und die Verträglichkeit der Behandlung fließen in die weiteren Entscheidungen ein. Bei Bedarf stimmen wir uns mit den behandelnden Facharztpraxen ab.
Bringen Sie Ihre Versichertenkarte, aktuelle Arztbriefe, vorhandene Untersuchungsergebnisse und eine Medikamentenliste mit. Notieren Sie Veränderungen Ihrer Beschwerden und die wichtigsten Fragen. Ändern Sie eine bestehende Behandlung nicht eigenständig; wir besprechen gemeinsam, ob Anpassungen nötig sind.