Leistungen / Detailübersicht
Belastende Ängste einordnen und geeignete Hilfe finden.
Angst ist zunächst eine normale Schutzreaktion. Bei einer Angststörung kann sie jedoch übermäßig stark werden, ohne passende Gefahr auftreten und den Alltag einschränken. Dazu gehören unter anderem generalisierte Angst, Panikstörungen und bestimmte Phobien.
Herzrasen, Schwitzen, Zittern, Schwindel oder Atemnot können begleiten. Manche Betroffene meiden zunehmend Situationen oder machen sich anhaltend Sorgen. Solche Beschwerden sind real und belastend; neue Brustschmerzen oder schwere Atemnot dürfen nicht vorschnell als Angst eingeordnet werden.
Wir besprechen Auslöser, Verlauf, Belastung und mögliche körperliche Ursachen. Je nach Beschwerden können gezielte Untersuchungen sinnvoll sein. Auch Medikamente, Alkohol oder andere Substanzen werden berücksichtigt. Die Einordnung erfolgt im Gespräch und gegebenenfalls mit unterstützenden Fragebögen.
Psychotherapie, insbesondere verhaltenstherapeutische Ansätze, kann helfen. Je nach Situation kommen Medikamente oder eine geeignete DiGA ergänzend infrage. Wir unterstützen bei der Suche nach passender Versorgung und vereinbaren Verlaufskontrollen. Ziele sind weniger Einschränkungen und mehr Sicherheit im Alltag, ohne Beschwerden zu bagatellisieren.
Wir besprechen, welche Veränderungen Sie im Alltag beobachten sollten und wann eine erneute Kontrolle sinnvoll ist. Ihre Fragen, persönliche Ziele und die Verträglichkeit der Behandlung fließen in die weiteren Entscheidungen ein. Bei Bedarf stimmen wir uns mit den behandelnden Facharztpraxen ab.
Bringen Sie Ihre Versichertenkarte, aktuelle Arztbriefe, vorhandene Untersuchungsergebnisse und eine Medikamentenliste mit. Notieren Sie Veränderungen Ihrer Beschwerden und die wichtigsten Fragen. Ändern Sie eine bestehende Behandlung nicht eigenständig; wir besprechen gemeinsam, ob Anpassungen nötig sind.