Leistungen / Detailübersicht

Schilddrüsenunterfunktion

Fehlende Schilddrüsenhormone gezielt erkennen und behandeln.

Das Krankheitsbild verstehen

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion stehen dem Körper zu wenige Schilddrüsenhormone zur Verfügung. Eine häufige Ursache ist Hashimoto-Thyreoiditis; auch Operationen oder bestimmte Behandlungen können dazu führen. Ob ein auffälliger Laborwert behandelt werden muss, wird individuell entschieden.

Typische Beschwerden

Müdigkeit, Kälteempfindlichkeit, Verstopfung, trockene Haut oder Gewichtszunahme können auftreten. Die Beschwerden entwickeln sich häufig langsam und sind nicht spezifisch. Daher sollte die Ursache durch eine passende Untersuchung geklärt werden.

Diagnostik und Einordnung

Wir beurteilen insbesondere TSH und bei Bedarf freies T4. Die Krankengeschichte und vorhandene Schilddrüsenbefunde helfen bei der Einordnung. Zusätzliche Antikörperbestimmungen oder Ultraschall sind je nach Fragestellung sinnvoll, aber nicht bei jeder Verlaufskontrolle nötig.

Behandlung und Begleitung

Eine behandlungsbedürftige Unterfunktion wird häufig mit L-Thyroxin ausgeglichen. Die Dosis orientiert sich an Laborwerten, Beschwerden und Begleiterkrankungen. Wir besprechen Einnahmezeit, Wechselwirkungen und Kontrollen nach Dosisänderungen. Bei Kinderwunsch oder Schwangerschaft sollte die Behandlung frühzeitig überprüft werden.

Gemeinsam den Verlauf im Blick behalten

Wir besprechen, welche Veränderungen Sie im Alltag beobachten sollten und wann eine erneute Kontrolle sinnvoll ist. Ihre Fragen, persönliche Ziele und die Verträglichkeit der Behandlung fließen in die weiteren Entscheidungen ein. Bei Bedarf stimmen wir uns mit den behandelnden Facharztpraxen ab.

Ihr Termin in der Praxis

Bringen Sie Ihre Versichertenkarte, aktuelle Arztbriefe, vorhandene Untersuchungsergebnisse und eine Medikamentenliste mit. Notieren Sie Veränderungen Ihrer Beschwerden und die wichtigsten Fragen. Ändern Sie eine bestehende Behandlung nicht eigenständig; wir besprechen gemeinsam, ob Anpassungen nötig sind.

← Zur Übersicht Chronische Erkrankungen