Leistungen / Detailübersicht

PrEP-Sprechstunde

Zu HIV-Prävention, Voraussetzungen und notwendigen Kontrollen beraten.

Vorbeugung bei erhöhtem HIV-Risiko

Bei der HIV-Präexpositionsprophylaxe, kurz PrEP, nehmen HIV-negative Menschen unter bestimmten Voraussetzungen Medikamente zum Schutz vor einer HIV-Infektion ein. Die PrEP schützt nicht vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen und ersetzt die individuelle Beratung nicht.

Was vor dem Beginn geprüft wird

Vor einer Verordnung müssen unter anderem eine HIV-Infektion ausgeschlossen und relevante Gesundheitswerte geprüft werden. Auch Nierenfunktion, Hepatitis-Status und mögliche Wechselwirkungen können wichtig sein. Einnahmeschema und Kontrolltermine werden individuell festgelegt; eine eigenständige Einnahme ohne Untersuchung ist nicht geeignet.

Regelmäßige Begleitung

Während der PrEP sind wiederkehrende HIV-Tests und weitere Kontrollen erforderlich. Wir beraten zum persönlichen Risiko und klären, welche Betreuung in der Praxis beziehungsweise einer qualifizierten HIV-Schwerpunktversorgung erfolgt. Die Übernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung richtet sich nach den Voraussetzungen und der entsprechend qualifizierten Versorgung.

Gemeinsam die nächsten Schritte planen

Wir erläutern die Befunde verständlich und besprechen, welche Maßnahmen zu Ihrer Situation passen. Falls weitere Untersuchungen oder eine fachärztliche Mitbeurteilung erforderlich sind, unterstützen wir die Planung. Bitte bringen Sie vorhandene Befunde und eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente und Nahrungsergänzungen mit.

Ihr Termin in der Praxis

Bringen Sie bitte vorhandene Befunde und eine aktuelle Medikamentenliste mit. Besondere Vorbereitung, den genauen Umfang und mögliche Kosten besprechen wir bei der Terminvereinbarung.

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