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Migräne

Wiederkehrende Kopfschmerzattacken verstehen und passend behandeln.

Worum es geht

Migräne kann mit pulsierenden, häufig einseitigen Kopfschmerzen, Übelkeit sowie Licht- und Geräuschempfindlichkeit einhergehen. Bewegung kann die Schmerzen verstärken. Manche Betroffene erleben vorher eine Aura, etwa vorübergehende Sehstörungen. Häufigkeit und Ausprägung unterscheiden sich erheblich.

Auslöser und Abklärung

Veränderungen des Schlafrhythmus, Stress oder hormonelle Schwankungen können Attacken begünstigen. Ein Kopfschmerztagebuch hilft, Muster und die Zahl der Schmerz- und Medikamententage zu erkennen. Wir besprechen die Beschwerden und untersuchen Sie, um Migräne von anderen Kopfschmerzformen abzugrenzen. Eine Bildgebung ist bei einem typischen Verlauf nicht grundsätzlich erforderlich.

Akutbehandlung und Vorbeugung

Die Therapie berücksichtigt Stärke, Häufigkeit und Begleitsymptome. Für einzelne Attacken kommen geeignete Schmerzmittel oder migränespezifische Medikamente infrage. Bei häufigen oder stark belastenden Attacken können vorbeugende Verfahren sinnvoll sein. Regelmäßiger Schlaf, Bewegung, Entspannungsverfahren und ein strukturierter Alltag ergänzen die Behandlung. Zu häufige Einnahme von Akutmedikamenten kann selbst Kopfschmerzen unterhalten.

Wann sofort Hilfe nötig ist

Ein plötzlich einsetzender, ungewöhnlich starker Kopfschmerz oder neue Lähmungen und Sprachstörungen sind keine Beschwerden, bei denen auf einen Routinetermin gewartet werden sollte. Rufen Sie in solchen Situationen 112. Auch deutlich veränderte Kopfschmerzen, Fieber mit Nackensteife oder Beschwerden nach einer Kopfverletzung müssen zeitnah abgeklärt werden.

Ihr Termin in der Praxis

Bitte schildern Sie bei der Terminvereinbarung Ihre aktuellen Beschwerden. Bringen Sie Ihre Versichertenkarte, vorhandene Befunde und eine aktuelle Medikamentenliste mit. Gemeinsam legen wir fest, welche nächsten Schritte für Ihre Situation sinnvoll sind.

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