Leistungen / Detailübersicht

Gürtelrose-Impfung

Das Risiko für Gürtelrose und anhaltende Nervenschmerzen vermindern.

Warum der Schutz wichtig ist

Gürtelrose entsteht durch die Reaktivierung von Varizella-Zoster-Viren, die nach Windpocken im Körper verbleiben können. Ein schmerzhafter Hautausschlag und anhaltende Nervenschmerzen sind mögliche Folgen. Die Impfung dient der Vorbeugung einer Gürtelrose und ersetzt keine Windpockenimpfung.

Für wen die Impfung infrage kommt

Die STIKO empfiehlt den Schutz regulär ab 60 Jahren sowie bei erhöhtem Risiko bereits in jüngeren Altersgruppen; aktuell kann eine Indikation ab 18 Jahren bestehen. Relevant sind insbesondere bestimmte Grunderkrankungen und eine eingeschränkte Immunabwehr. Wir beurteilen Ihre persönliche Situation.

Impfplanung und Besonderheiten

Die empfohlene Impfung erfolgt mit einem Totimpfstoff in einer Impfserie. Wir planen die erforderlichen Dosen und Abstände und berücksichtigen bisherige Erkrankungen sowie eine immunsuppressive Behandlung. Eine vorausgegangene Gürtelrose schließt eine spätere Impfung nicht grundsätzlich aus; der Zeitpunkt wird ärztlich abgestimmt.

Aufklärung und Nachbeobachtung

Vor einer Impfung besprechen wir Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien und frühere Impfreaktionen. Sie erhalten Informationen zu Nutzen und möglichen Nebenwirkungen. Danach ist eine kurze Nachbeobachtung vorgesehen. Schmerzen oder Rötung an der Einstichstelle sowie vorübergehende Allgemeinbeschwerden können auftreten; stärkere oder länger anhaltende Beschwerden sollten ärztlich beurteilt werden.

Kosten und Erstattung

Medizinisch empfohlene Impfungen können im Rahmen der geltenden Schutzimpfungs-Richtlinie Kassenleistungen sein. Maßgeblich sind die konkrete Indikation und Ihr Versicherungsschutz. Bei beruflich veranlassten Impfungen kann auch der betriebsärztliche Dienst zuständig sein. Umfang und mögliche Kosten besprechen wir vorab.

Ihr Termin in der Praxis

Bringen Sie Ihren Impfpass und eine aktuelle Medikamentenliste mit. Nennen Sie geplante Reisen, eine Schwangerschaft oder eine immunsuppressive Behandlung. Die konkrete Impfserie und notwendige Auffrischungen richten sich nach dem Impfstoff und den jeweils aktuellen Empfehlungen.

← Zur Übersicht Impfungen & Reisemedizin