Leistungen / Detailübersicht
Gedächtnisprobleme einordnen, ohne vorschnell eine Diagnose zu stellen.
Gelegentlich etwas zu vergessen ist nicht automatisch eine Erkrankung. Anhaltende oder zunehmende Veränderungen können jedoch die Lebensqualität und Selbstständigkeit beeinträchtigen. Schlafmangel, Medikamente, Depressionen oder körperliche Erkrankungen können ebenso eine Rolle spielen wie eine Demenz.
Wichtig ist, ob Termine, Gespräche oder vertraute Tätigkeiten zunehmend Schwierigkeiten bereiten. Auch Orientierung, Sprache und Konzentration werden betrachtet. Beobachtungen von Angehörigen können helfen, Veränderungen über längere Zeit genauer zu beschreiben.
Wir fragen nach Beginn, Verlauf und Belastung im Alltag. Eine körperliche Untersuchung, kurze Tests und gezielte Laborwerte unterstützen die Abklärung. Bei einem begründeten Verdacht organisieren wir weitere neurologische oder spezialisierte Untersuchungen.
Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Dazu können eine Überprüfung von Medikamenten, bessere Behandlung von Schlafproblemen oder Unterstützung bei einer bestätigten Erkrankung gehören. Bringen Sie bei Bedarf eine vertraute Person mit. Plötzliche starke Verwirrtheit muss unverzüglich medizinisch beurteilt werden.
Wir besprechen, welche Veränderungen Sie im Alltag beobachten sollten und wann eine erneute Kontrolle sinnvoll ist. Ihre Fragen, persönliche Ziele und die Verträglichkeit der Behandlung fließen in die weiteren Entscheidungen ein. Bei Bedarf stimmen wir uns mit den behandelnden Facharztpraxen ab.
Bringen Sie Ihre Versichertenkarte, aktuelle Arztbriefe, vorhandene Untersuchungsergebnisse und eine Medikamentenliste mit. Notieren Sie Veränderungen Ihrer Beschwerden und die wichtigsten Fragen. Ändern Sie eine bestehende Behandlung nicht eigenständig; wir besprechen gemeinsam, ob Anpassungen nötig sind.