Leistungen / Detailübersicht
Gefäßveränderungen erkennen und beeinflussbare Risiken reduzieren.
Bei Arteriosklerose verändern sich die Wände von Schlagadern. Häufig entstehen Ablagerungen, die Gefäße verengen und die Durchblutung beeinträchtigen. Die Erkrankung kann Herz, Gehirn oder Beine betreffen. Oft bleibt sie lange unbemerkt, weshalb die Beurteilung von Risikofaktoren wichtig ist.
Beschwerden hängen vom betroffenen Gefäßgebiet ab. Belastungsabhängige Brustenge oder Beinschmerzen beim Gehen können Hinweise sein. Plötzliche Brustschmerzen, akute Atemnot oder neue neurologische Ausfälle sind Warnzeichen eines Notfalls; rufen Sie dann 112.
Wir besprechen Rauchen, Blutdruck, Blutzucker, Blutfettwerte und familiäre Belastungen. Untersuchung und gezielte Laborwerte helfen bei der Risikoeinschätzung. Bei auffälligen Beschwerden organisieren wir die erforderliche kardiologische oder gefäßmedizinische Diagnostik.
Ziel ist, weitere Gefäßschäden und Folgeereignisse zu verhindern. Dazu gehören Rauchstopp, angemessene Bewegung und eine geeignete Ernährung. Abhängig vom Gesamtrisiko werden Blutdruck und Blutfette medikamentös behandelt. Bereits verordnete Gerinnungshemmer werden anhand ihrer konkreten Indikation überprüft.
Wir besprechen, welche Veränderungen Sie im Alltag beobachten sollten und wann eine erneute Kontrolle sinnvoll ist. Ihre Fragen, persönliche Ziele und die Verträglichkeit der Behandlung fließen in die weiteren Entscheidungen ein. Bei Bedarf stimmen wir uns mit den behandelnden Facharztpraxen ab.
Bringen Sie Ihre Versichertenkarte, aktuelle Arztbriefe, vorhandene Untersuchungsergebnisse und eine Medikamentenliste mit. Notieren Sie Veränderungen Ihrer Beschwerden und die wichtigsten Fragen. Ändern Sie eine bestehende Behandlung nicht eigenständig; wir besprechen gemeinsam, ob Anpassungen nötig sind.